Leben mit Warhammer

Tagebuch einer Spielerfrau

Schach?

Mein Mann hat mir mal erklärt, das Warhammer eigentlich eine Form von Schach darstellt. Verschiedene Figuren haben verschiedene Fähigkeiten und man muss sich im Voraus darüber Gedanken machen, wie genau man welche Figur einsetzt.

Nun, ich mag Schach. Okay, meistens habe ich es mit meinem Bruder gespielt und der fand es toll, mich jedesmal fertig zu machen.

Aber das Spiel an sich finde ich gut, denn es trainiert ja auch die grauen Zellen….. Die bei mir seit der Geburt meines Sohnes etwas auf der Flucht zu sein scheinen :o)))

Auch deswegen spiele ich auch gerne mal Strategiespiele, z.B. Babylon5 oder Starcraft (als Tabletop). Das ist für mich überschaubar ;o)

Und ich finde ja, das ich eigentlich ganz gut bin, ich habe tolle Ziele und kann auch gut um drei Ecken denken… Ehrlich! Ich weiß genau, wo ich  hin möchte! Nur…. mir geht meistens irgendwas nebensächliches wie Ressourcen aus….. Warum? Weil ich beim austüffteln meines großen Planes immer das Ziel vor Augen habe, aber dabei die Teilschritte schon wieder vergessen habe! So plane ich meine Ressourcen gerne mal mehrfach ein, auch wenn das gar nicht möglich ist….Muss ein Fehler in den Regeln sein ;o)))

Aber um so mehr bin ich fasziniert, wenn ich sehe, wie mein Mann oder auch die anderen ihren Plan ausführen können und dabei schon Runden im Vorraus wissen, wo ungefähr ihre Truppen sein werden. Und wenn der Gegner dazwischenfunkt, dann kommt sofort ein Plan B. Bei mir sieht der so aus: Ach, das geht schon wieder nicht? Okay, macht nichts, bin das nicht mehr weiterleben schon gewohnt :o)

Daher werde ich wohl besser keine akitve Spielerin, sondern berichte weiterhin von der Seitenlinie!