Leben mit Warhammer

Tagebuch einer Spielerfrau

Generationskonflikt

Letztes Wochenende hat die Northguard, ein Hamburger Warhammer 40k Club, wieder ein riesiges Turnier veranstaltet. Es waren über 50 Spieler an zwei Tagen zusammen gekommen, um sich mit viel Spaß gegenseitig von der Platte zu fegen.

Ich habe ja schon öfter erwähnt, das ich davon fasziniert bin, welch unterschiedliche Typen oder Charaktere dabei anzutreffen sind.

Diesmal fiel mir aber auf, das es auch vom Alter her eine recht große Bandbreite gab. Der Jüngste war, wenn ich keinen übersehen habe, 13 Jahre alt und der Älteste ist mitte 40.

Doch jeder hatte seinen Spaß und niemand wurde ausgegrenzt oder als „zu Jung“ oder „zu Alt“ abgespeist. Egal, welche Spieler für ein Battle ausgewählt wurden, es passte immer.

Okay, so ein gestandener Mann hat mehr mit sich zu kämpfen, wenn er gegen einen Jüngling verliert, aber auch so etwas stärkt den Charakter :o))

Auch während der Pausen, waren alle immer auf einem Haufen und hatten ihren Spaß und so etwas sieht man doch eher selten. Meistens ist es doch so, das sich die jungen Leute in eine Ecke verziehen und die älteren Herrschaften in die andere, doch hier war alles eine Einheit.

Von dem sogenannten „Generationskonflikt“ war keine Spur zu merken. Vielleicht, weil man das Ganze eher sportlich sieht?

Auch wenn mal während des Spiels dem einen oder anderen die Manieren abhanden kommen, wenn es für ihn  nicht so gut läuft, nach dem Spiel ist das alles wieder vergessen und man teilt sich eine leckere Bockwurst ;o)

Das einzige, wobei die Bubis unter den Kerlen „ausgegrenzt“ werden, sind die Trinkrunden, was auch zeigt, das bei allem Spaß nie die Verantwortung den Knirpsen gegenüber vergessen wird.

Und trotzdem oder gerade weil es dort diese ausgewogene Art und Weise des Miteinanders gibt, hat jeder seinen Spaß, egal wie jung oder alt er ist!